Yoga-Philosophie & R. Sriram Videos

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Mit der Yoga-Philosophie ist das so eine Sache. In den meisten Yoga-Klassen fließt sie in die Art und Weise zu unterrichten ein, und wird mit dem einen oder anderen Zitat bildhaft ausgeschmückt. Das ist keine Kritik sondern die Beschreibung eines Zustands. Wenn du eine Yogaklasse besuchst sind Asanas, also Körperhaltungen und vielleicht noch Pranayama und Meditation, das Zentrum der Praxis.

(Wenn du dir den Yoga-Bla sparen willst und direkt alles über die Sriram-Videos erfahren möchtest, scrolle bis zur vorletzten Überschrift.♥)

Yoga-Philosphie in Yoga-Klassen

In vielen Klassen bekommst du den einen oder anderen flüchtigen Blick auf yogaphilosophische Themen und es gibt durchaus inspirative Momente. Sobald du tiefer einsteigen möchtest werden die meisten Yoga-Klassen ungeeignet. Für eine ernsthafte philosophische Auseinandersetzung brauchst du weder Sportkleidung, noch eine Matte und erst Recht keine Hilfsmittel. Höchsten Papier und Füllfederhalter.

Daher sind Yoga-Stunden, die auf einer Matte stattfinden, wenn es gut läuft inspiriert von der Yoga-Philosophie aber unterrichtet werden Yoga-Übungen. Ich liebe diese Klassen!

Nur leider gibt es keine reinen Philosophie-Klassen. Die würde ich auch lieben.

Yoga-Philosophie in Paris

Eine Ausnahme gab es in Paris. Auch dort habe ich viele Klassen und Studios ausprobiert und bin irgendwann bei einem Indischen Yogalehrer im Samasti Yoga gelandet. Die Stunde wurde als Hatha Yoga angekündigt. Wie meist zu Beginn von Yoga-Klassen saßen alle in Yoga-Leggings auf der Matte bereit.

Die Stunde begann mit einem Gespräch. Und damit meine ich nicht diese einleitende Geschichte: „Yogalehrer-erzählt-aus-einem-Buch“ oder – noch schlimmer (sorry für die Wertung) – „Yogalehrer-erzählt-aus-seinem-Leben“.

Woran erkennt man einen Yogi?

Die Stunde begann damit, dass jedem Schüler Fragen gestellt wurden, die nicht körper- sondern lebensbezogen waren und recht individuell. Der Leher hat sich einige Minuten Zeit genommen, seine Schüler kennenzulernen und mehr oder weniger ihr philosophisches Wissen eingeordnet. Dann hat er die Stunde mit der Frage „Woran erkennt man einen Yogi und was ist Yoga?“ eröffnet.

Das Thema wurde unterschiedlich beleuchtet und hängen geblieben ist bei mir das Erkennungsmerkmal der „leuchtenden Augen“.  Im Anschluss hat der Lehrer über den Begriff Asana gesprochen. Ich erinnere mich bis heute daran, dass er sich wahnsinnig über die „tierischen Übersetzungen“ echauffiert hat, die er als haarsträubend und viel zu unpräzise empfand. Er hat sich für die Verwendung der Sanskrit-Bezeichnungen der Asanas stark gemacht und uns verschieden Bezeichungen auf Sanskrit nachsprechen lassen. Immer und immer wieder.

Yoga Asana: Der Kopfstand

Nach über einer Stunde haben wir einige Asanas gemacht bei denen der Kopf nach unten baumelt, kurz meditiert und zum Schluss noch den Kopfstand geübt. Eine Asana, die laut diesem Lehrer nur vollkonzentriert und sehr gut vorbereitet praktiziert werden sollte. Insbesondere sollte man vorher sehr viele Übungen gemacht haben, bei denen der Kopf bereits nach untern hängt und direkt vor dem Kopfstand mindestens 10 Minuten meditieren um eine ausreichende Konzentration zu erlangen.

Mich hat das überzeugt. Allerdings habe ich auch vorher nie Kopfstand in Yogaklassen geübt. Kam mir selten so vor, als ob es der richtige Ort und Zeitpunkt wäre. Also eher Bestätigung als Inspiration.

Abschließend kann ich sagen, dass das die einzige Yoga-Klasse in meinem Leben war, in der Yoga-Philosphie ernsthaft behandelt wurde. Eigentlich wollte ich ja Sport machen aber Überraschungen überzeugen mich immer.

Yoga-Philosophie online bei YogaMeHome

Ich gehe also in Yogaklassen um mich auf eine „wettbewerbs-befreite“ Art zu bewegen. Meinen philosophischen Input beziehe ich dagegen aus Büchern, Gesprächen und seit Neustem auch aus Videos!

Seit mir Manuela Kast im Interview erzählt hat, dass sie eine Yoga-Philosophie-Ausbildung bei R.Sriram macht, hatte ich diesen Namen im Hinterkopf. Lustiger Weise tauchte er kurz danach wieder in meinem Leben auf, als ich die beiden Jungs von YogaMeHome kennengelernt habe.

Nach sehr netten Gesprächen haben wir uns zu einer Kooperation entschlossen. Übrigens aufgrund vieler philosophischer Gemeinsamkeiten. YogaMehHome achten darauf, dass neben den bewegungsorientierten Yoga-Videos auch die Bereiche Achtsamkeit und Philosophie abgedeckt werden. Und wen finde ich, als ich nach Philosopie-Videos suche? R. Sriram!

Yoga-Philosophie nach R.Sriram

Sriram hat für YogaMeHome eine kleine, feine Serie mit wichtigen Themen zusammengestellt, die einen Einblick in die Yoga-Philosophie bietet.

Der Fokus liegt dabei auf Patanjalis Yoga Sutra, eine der grundlegenden yogaphilosophischen Schriften. R. Sriram hat das Yoga Sutra ins Deutsche übersetzt und beschäftigt sich seid Jahrzehnten intensiv mit der Schrift.

Er hat das Talent komplexe und anspruchsvolle Themen in einfache Worte zu fassen ohne zu bagatellisieren. Die Videos sind leicht verständlich und dabei inspirierend. Er hat eine präzise wie bildhafte Sprache, die es einem einfach macht zu folgen und gleichzeitig tiefe Erkenntnisse ermöglicht.

Bisher wurden acht Videos veröffentlicht. Die Videos sind recht kurz, aber man kann sie durchaus mehrmals anschauen ohne sich zu langweilen. Und ich sag mal so: Besser als Nichts! Denn seine Ausbildungen ist bis 2019 ausgebucht.

Empfehlung des Online-Video-Portals: Yogamehome & Gutschein zum kostenlosen Test

Ich empfehle die Videos seither jedem und bin froh YogaMeHome als Kooperationspartner zu haben und so Zugang zu diesen tollen Videos zu haben. Das hat außerdem den positiven Nebeneffekt, dass ich dir einen Gutschein (MyYogaGuide) anbieten, kann mit dem du YogaMeHome einen Monat kostenlos ausprobieren kannst. Du kannst dann natürlich auch alle anderen Viedeos ausprobieren.

Folge einfach dem Link auf die Homepage von Yogamehome und du kannst das gesamte Programm 30 Tage kostenlos testen.

Mich würde sehr interessieren, wie dir die Videos gefallen haben!

Herzlichst Bérénice

In Kooperation mit Yogamehome

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